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Blood Red Shoes - Fire like this

Blood Red Shoes - Fire like this

V2 / Cooperative / Universal
VÖ: 26.02.2010

Unsere Bewertung: 7/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Deine Stimme zählt

Flammenmeer

Rückblick: Mittwoch, 28. Oktober 2009. Maximo Park treten in der Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main auf, Sänger Paul Smith ist krank und das Konzert nicht einmal halb ausverkauft. Eine gute Show liefert die Band trotzdem ab, das eigentliche Spektakel aber bieten Blood Red Shoes aus Brighton. Jene sind nicht das erste Mal als Support von Maximo Park engagiert und meistern den Einstieg wie alte Hasen. Das Publikum freut sich, gröhlt, tanzt und springt, als hätte es das Highlight des Abends bereits zu Anfang erlebt. Und im Nachhinein wurde klar: Irgendwie war es ja auch so. Nach der Show hatten die beiden am Merch-Stand Zeit für ein kleines Schwätzchen, bei dem man erfahren konnte, dass sie nach wie vor sehr aufgeregt vor den Auftritten sind, sich aber sehr über den Zuspruch des Frankfurter Publikums freuten. Und wie erstaunt sie waren, wie viele Leute das Bandshirt kaufen und signiert haben wollten. O-Ton Laura-Mary Carter: "Wahnsinn."

Nur wenige Monate später erscheint nun das zweite Album der beiden, und viel verändert hat sich im Vergleich zum Debüt "Box of secrets" nicht. Noch immer besteht eine starke Ähnlichkeit zu den Subways, noch immer ist der Sound ausgesucht rotzig, und noch immer löst der erste Hördurchgang tief empfundene Begeisterung aus. Der zweite auch. Und der dritte. Langeweile kommt da garantiert nicht auf, und getreu dem Motto "Nur wer brennt, kann andere entzünden" startet der Opener "Don't ask" mit einem Feuerwerk, das nur der Vorbote eines Großbrandes ist. "Light it up" ist dabei mehr als nur eine Aufforderung, sondern ein Befehl, dem die Instrumentierung aus pumpenden Drums und elektrisierender Gitarre unbedingten Nachdruck verleiht.

"Count me out" könnte sich zum Mitgröl-Klassiker auf Sommerfestivals entwickeln, während "One more empty chair" sich und den Hörern eine Achterbahnfahrt gönnt. Teilweise schwermütig, dann wieder wild zuckend, und im Refrain alles andere als introvertiert - das hätte einen gelungenen Abschluss für dieses Album abgegeben. Stattdessen schiebt das Duo noch "Colours fade" nach - den längsten Song von "Fire like this" und den einzigen, der auch wegen der Überlänge von sieben Minuten das Niveau nicht ganz halten kann. Mit hämmerndem Schlagzeug wird zwar eine gedrückte Atmosphäre aufgebaut, die aber auch nach mehreren Durchgängen nicht so recht überzeugen kann. Der Rest des Albums aber schafft genau dies spielend und lässt damit die ewigen Vergleiche mit den Subways endgültig vergessen. Denn im Gegensatz zu den werten Kollegen ist Blood Red Shoes der zweite Streich bestens gelungen.

(Jennifer Depner)

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Highlights

  • Don't ask
  • Light it up
  • Heartsink
  • Follow the lines

Tracklist

  1. Don't ask
  2. Light it up
  3. It is happening
  4. When we wake
  5. Keeping it close
  6. Count me out
  7. Heartsink
  8. Follow the lines
  9. One more empty chair
  10. Colours fade

Gesamtspielzeit: 41:03 min.

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(Neueste fünf Beiträge)
User Beitrag
_R
25.03.2010 - 20:31 Uhr
und jemand auf den konzerten gewesen und kann mal sagen wie es war?
andü
25.03.2010 - 21:59 Uhr
finds ne echte frechheit

find ich witzig den kommentar. dann kauf's halt nicht.

es kann sich eben nicht jede band von album zu album steigern.
egalwer
25.03.2010 - 23:25 Uhr
schrott.

aber die mädelsdichte auf den konzerten ist gewaltig. das ist ja nicht zu verachten. man sollte es sich nur nicht versauen, indem man die klasse dieser band relativiert. das fällt sicher nicht jedem schwer, aber manchem dafür umso mehr.

viel spass beim pop.
!?!
25.03.2010 - 23:28 Uhr
Finde das Album langsam richtig gut, vorallem Follow the Lines, When We Wake und Colours Fade, welches ich anfangs echt lahm fand. Bin mal auf die weitere Entwicklung gespannt.
nu1
30.01.2012 - 14:49 Uhr
cold

http://www.youtube.com/watch?v=jNIdZFKxFLM
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