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Leo Can Dive - Leo Can Dive

Leo Can Dive - Leo Can Dive

Virgin / EMI
VÖ: 14.09.2007

Unsere Bewertung: 6/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Deine Stimme zählt

Seepferdchen

Angespült vom hemdsärmeligen Wohlgefallen des Grunges, entladen durch das Lotterhafte des Punks, umgestülpt durch die Verschmelzung des Alternative Rock: In Deutschlands Garagen und Kellern bilden unzählige Bands eigene Symbiosen diverser Gangarten der musikalischen Verwurzelung. Die in der Grau schimmernden Duisburger Gegend ansässige Musikszene, unscheinbar und unbeobachtet, quetscht sich dieser Tage aus, stellt neben die aufmerksamen Kilians die schweißnasse Combo Leo Can Dive in die Plattenregale der Nation und sieht zu, in welchen Farben der Rausch des Erfolgs aufgehen kann.

Gänzlich unbekannt ist das Quartett vom Niederrheinufer nicht mehr. Der einzig brauchbaren Empfehlung, als kleine Provinzband überall dort zu spielen, wo ein Generator aufgebaut werden kann, haben auch Leo Can Dive Gehör geschenkt. Weshalb schon vor der Veröffentlichung des Debüts der Name der energetischen Band im Raum stand wie ein hoffnungsvoller Gruß. So hat sich nicht nur die marktführende Labelfront um die Niederkunft des ersten musikalischen Zeugnisses geschert, sondern auch auch eine große Fanschar, die wissentlich nickte, als man mutmaßte, dass aus dieser Band was werden könnte.

Flockig und luftig poltern nun Songs wie das eingängige "Amazing" zwischen College- und Pop-Rock, das kraftvolle "Just a state of mind" hat trotz produktionsbedingter Zurückhaltung noch ordentlich Schlag zwischen den Schenkeln. "Go ahead" hingegen ist so austauschbar wie getragene Socken, das sich überschlagende "Emo girl" sogar ignorierbar.

Lugen auch Bands wie Rival Schools, Biffy Clyro oder die Foo Fighters an allen Ecken und Kanten von den im Proberaum hängenden Postern, kann man dennoch eine eigene Note im Sound von Leo Can Dive ausfindig machen und erahnen, dass hier noch lange nicht alles gesagt worden ist, was in der Macht dieser Band steht. Mit ein wenig Glück werden sie die Rufe, so zu klingen, wie die englischsprachigen Madsen, schon mit der nächsten Platte in den Äther treten, ein Feuer entfachen, auf dass eine groß angelegte Lobeshymne abgefackelt werden kann. Bis dahin sollte man sich wohl noch in Zurückhaltung üben.

(Christian Preußer)

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Highlights

  • Bored
  • Just a state of mind
  • Amazing

Tracklist

  1. Gatecrasher
  2. Emo girl
  3. Bored
  4. Lonley plan
  5. Just a state of mind
  6. Amazing
  7. Hear me calling
  8. Go ahead
  9. Maybe somewhere else
  10. No happy
  11. You're stereo (Good things come to an end)

Gesamtspielzeit: 40:08 min.

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  • Leo Can Dive (27 Beiträge / Letzter am 01.11.2007 - 14:24 Uhr)