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Samiam - Whatever's got you down

Samiam - Whatever's got you down

Burning Heart / SPV
VÖ: 22.09.2006

Unsere Bewertung: 4/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Deine Stimme zählt

Spiel's noch einmal

Jahre. Jahre, Mann! Ist jetzt auch Wurst, die kriegen wir jetzt auch nicht mehr zurück. Jedenfalls läuft gerade diese Platte namens "Whatever's got you down" zum x-ten Mal durch. "Anything", um genau zu sein. Und zum x-ten Mal stellt man fest: Warum ist das eigentlich alles so egal? Jahre, Mann! Hat man gewartet, hat man vertan, hat man hinter sich. Und das ist jetzt alles? Kann das überhaupt alles sein? Jason raunzt wie sonst die alte Hot-Water-Music-Crew, die Beckern scheppern nach Garage, und sonst: ein Schulterzucken. Wie kann das sein?

Halt, stop, zurück! Um die Jahrtausendwende war das, da hatten Samiam ihr feines "Astray" am Start. Und lange Zeit sah es ja eher so aus, als wäre es dann erst mal ihre letztes Album überhaupt. Trotz gelegentlicher Gigs, irgendwie sah das nicht mehr so aus, als hätte da noch jemand ein Herz für diese famose Band. Diese Rezension ist der Beweis: Zumindest ihre letzte Platte war "Astray" letzten Endes dann doch nicht. "Take care" jetzt. Es rotzt und scheppert und scheppert. Wie auf alten Jawbreaker-Scheiben. Nur in egaler. Noch ein Schulterzucken.

Und das bei einer Samiam-Platte. Das von diesem Rezensenten. Das mag schon was heißen. Irgendwann, da blitzt es doch mal auf. Daß das hier eine Band ist, die ihr Handwerk ja eigentlich versteht. Irgendwo zwischen dem langweiligen Opener "When we're together" und dem kotzgrüngelben Epileptiker-Cover mit optischem Täuschungseffekt verstecken sich ein paar grundehrliche Powerpop-Hymnen mit leicht melancholischem Einschlag,

"Holiday parade" ist so eine. "Do you want to be loved" eine andere. Womit wir übrigens zwei der an Highlights armen "Whatever's got you down" gleich mal angesprochen hätten. Auch dazuzuzählen: das gelungene "Bide my time". Aber sie will einfach nicht. Wirklich gefallen. Dafür hat man das alles schon mal in viel, viel besser gehört. Es ist nicht mal, daß der Beebout jetzt ein bißchen anders klingt, als vorher. Es ist auch nicht die gewollt schroffe Produktion, die man den Hochglanz-Poppunk-Produktionen da als Gegenentwurf präsentieren will. Jetzt läuft gerade "Lullaby". Jahre, Mann! Noch einmal Schulterzucken und raus.

(Sven Cadario)

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Highlights

  • Holiday parade
  • Bide my time

Tracklist

  1. When we're together
  2. Take care
  3. Get it right
  4. Do you want to be loved
  5. Storm clouds
  6. Anything
  7. Come home
  8. Are you alright
  9. Lullaby
  10. Believer
  11. Holiday parade
  12. Bide my time

Gesamtspielzeit: 42:34 min.

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