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Saves The Day - Sound the alarm

Saves The Day - Sound the alarm

Vagrant / PIAS / Rough Trade
VÖ: 13.04.2006

Unsere Bewertung: 5/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Deine Stimme zählt

Tatütata

Die Geschichte um "In reverie" war so eine, die von ausgekonterten Erwartungshaltungen, jeder Menge Gähnen und ganz furchtbar komischen Rezensionen nebst erbosten Reaktionen begleitet wurde. Was ein Glück, daß das auch schon wieder so lange her ist, daß sich kaum noch jemand dran erinnern dürfte. Da ha'm wir noch mal Schwein gehabt. Puh. Ist das jetzt auch schon wieder Frühling 2006? Mensch, Leute, wie die Zeit doch vergeht! Also, die jungen Jungen, die das damals alles mitverschuldet hatten - ob beabsichtigt oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt -, sind wieder zurück.

Eigentlich genau zur rechten Zeit, denn zumindest die älteren Platten von Saves The Day paßten doch knorke rein in diesen ersten Sonnenschein. Da drüben liegt sie also, die "Sound the alarm". Aber man muß ja erstmal vorsichtig sein. Ist ja noch bekannt, was bei der letzten Platte passiert ist. Also, noch flugs die Koffeintabletten aus dem Schränkchen gekramt, auf die Couch gefläzt, eine Memo an die Wand gepinnt ("Keine komischen Rezensionen mehr schreiben!"), und ab dafür.

Und tatsächlich, sie sind zurück. Die lauten Gitarren. Die Honigschnutenmelodien, die diesmal sogar wieder zünden können. Zumindest teilweise. Doch erst mal von vorn: Es war schon etwas länger zu vernehmen, daß sich Saves The Day nach den ziemlich mißglückten, äh, Experimenten von "In reverie" wieder ein wenig auf ihre Stärken konzentieren wollten. Wo die eigentlich liegen, wissen wir ja. Und so hätte "Sound the alarm" auch prima das Übergangsalbum, das fehlende Bindeglied zwischen "Stay what you are" und "In reverie" werden können.

Mit dem Uffda-Punkrock in "The end". Mit den frechen Breaks im "Say you'll never leave". Eben mit diesen lauten Gitarren da. Nun, wie schon erwähnt, es hätte das Übergangsalbum werden können. Also, wie paßt da die Schlaftablette "In reverie" rein? Gleich. Gut ist zunächst mal, daß mit "Say you'll never leave", "Bones" und "Shattered" wieder Stücke auf einer Saves-The-Day-Platte sind, die man sich anhören kann, ohne dabei wieder auf den Gedanken zu kommen, komische Rezensionen zu schreiben. Also ziemlich gute Stücke. Aber eben genau dann kommt der Ziemlich-Egal-Punkpop von "Head for the hills", "Eulogy", "34", undundund. Und relativiert das wieder. Deftigst, Freunde. Hier kommt nämlich "In reverie" ins Spiel. Schon wieder Diese harmlosen Schurfiharmonien, dieser Standgas-Pop (bloß eben gespielt mit diesen lauten Gitarren). 1a "In reverie", findste nich'? Eine halbe Mogelpackung.

(Sven Cadario)

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Highlights

  • Shattered
  • Say you'll never leave

Tracklist

  1. Head for the hills
  2. The end
  3. Shattered
  4. Eulogy
  5. Dying day
  6. 34
  7. Say you'll never leave
  8. Diseased
  9. Don't know why
  10. Sound the alarm
  11. Bones
  12. Delusional
  13. Hell is here

Gesamtspielzeit: 35:11 min.

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