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Help She Can't Swim - Fashionista super dance troupe

Help She Can't Swim - Fashionista super dance troupe

Fantastic Plastic / Sanctuary / Rough Trade
VÖ: 31.01.2005

Unsere Bewertung: 7/10

Eure Ø-Bewertung: 8/10

Deine Stimme zählt

Ein knallrotes Gummiboot

Jippiejeiheh! Das macht Spaß, das haut rein, das spricht genau jene Körperteile an, die zum Bewegen geschaffen sind. Wackeln, Schütteln, Schleudern, Zappeln, Rütteln. Hoch und runter, hin und her, durch und durch, auf und nieder, immer wieder. Help She Can't Swim haben Schmiß.

Der erste Schock ist überwunden. Und die Frage da: Was haben wir denn hier? Ah, Briten. Aus Southampton. Der heiße Scheiß von der Insel, also. Und mal wieder was, das als "Art-Punk" durchgehen soll. Aber während andere versuchen, nichts als cool zu wirken, haben Help She Can't Swim schon ein gesünderes Selbstverständnis: Ihr Sound propagiert die vollkommene Entfesselung, ausgelassen bis zum Gehtnichtmehr. Wer etwas gegen überkandidelte Bands hat, bekommt hier schlimmsten Ausschlag. Mit Highspeed geht es durch die Gegend, egal, wohin, mit gleich zwei Leutchen am Mikro, die zuviel Duracell gefrühstückt haben: Leesey Haines (weiblich, bewiesenermaßen) und Tom Denney (männlich, angeblich) quietschen sich durch 11 Songs in unter 25 Minuten. Als ob die Blood Brothers aus der Irrenanstalt entlassen worden wären und auf dem Flohmarkt unterwegs ein paar Keyboards aufgeladen hätten. Disco, Wave, Punk, Hardcore - es gibt nichts, was es nicht gibt bei Help She Can't Swim.

Wie es überhaupt so weit kommen konnte? Wir geben einen Moment lang ab zu Help She Can't Swim. Weil deren Mini-Autobiographie genauso absurd langweilig ist wie die Band selbst kurzweilig: "Wir sind Help She Can't Swim. Wir haben uns nach einem Picknick in Leeseys Garten gegründet, das aus Käseröllchen, Wein und Belle & Sebastian bestand. Unsere erste Probe sah so aus, daß Tom und Tom nach drinnen gegangen sind und Gitarre gespielt haben, während Leesey und Tim draußen saßen und gekichert und geraucht haben. Schließlich haben wir begonnen, ordentlich zu proben und Lew für die Drums rekrutiert. Weil er besser aussieht und besser spielt als die Drumloops von Leeseys Keyboards."

Aber statt zu lesen, sollte man's doch lieber selber hören, weil's doch so unbeschreiblich ist. "What would Morrissey say?" heißt ein Song, "Boy toy" ein anderer und "Are you feeling fashionable?" ein weiterer. Aber was die anderen sagen, braucht uns vorerst nicht zu kümmern. Und um Morrisseys Meinung schon gar nicht. Ab dafür! "The dance party turned into a wake". Exakt. Alle hüpfen kreuz und quer durch die Gegend, quietschvergnügt und wie ein Flummi. Wumms, wumms, wumms. Leinen los!

(Armin Linder)

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Highlights

  • Bunty vs beano
  • My own private disco
  • Boy toy

Tracklist

  1. Fermez la bouche
  2. I don't need you
  3. Bunty vs beano
  4. My own private disco
  5. Sensitive youth
  6. What would Morrissey say?
  7. Yr the one
  8. Are you feeling fashionable?
  9. Boy toy
  10. The dance party turned into a wake
  11. Apples

Gesamtspielzeit: 24:59 min.

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